Ein Geschäftsmodell welches schon eine längere Tradition hat. Entwickelt hat es vermutlich Carl Rehnborg in den frühen 30er Jahren des letzten Jahrhunderts. Das Geschäftsmodell beruht ganz einfach darauf, ein oder mehrere Produkte an einen Freund zu verkaufen und diesen Freund aufzufordern diese Produkte wiederum an seine Freunde weiter zu verkaufen, natürlich mit einer entsprechenden Gewinnbeteiligung. Diese Gewinnbeteiligung geht über mehrere Stufen, so dass Verkäufer in der oberen Stufe der Pyramide mehr erhalten als solche am unteren Ende der Stufe. Voraussetzung ist also genügend Freunde zu bewerben, welche wiederum das gleiche tun.
Dieses System könnte man als ausgewogen und fair ansehen, da jeder davon profitiert. Leider treiben diese Systeme manchmal seltsame Früchte, gab es doch schon Versuche, übermässig Produkte zu kaufen, womöglich noch über Darlehen worauf man am Ende sitzen blieb. Ziel war es die Gewinnmarge auf diese Weise zu erhöhen um vom System zusätzlich zu profitieren.
Vor dem Internet musste man noch selber für den Vertrieb und die Lieferung sorgen, so dass man oft viel Zeit investierte ohne grossen Gewinn, mit der Hoffnung noch mehr Freunde anzuwerben, damit man endlich in die Gewinnzone kommt. Sogenannte „Hausparties“ sorgten für eine ungezwungene Stimmung mit Erlebnisfaktor um Freunde anzuwerben und die Produkte anzupreisen. Ganz abgesehen davon hat man sich einmal in der Woche irgendwo verabredet um sich von erfolgreicheren Geschäftspartnern “motivieren“ zu lassen was zusätzliche Spesen und Zeit gekostet hat, besonders wenn man nicht gleich um die Ecke gewohnt hat.
Diese Zeiten sind zum Glück vorbei, so dass man heute ohne grosses Risiko an solchen Unternehmen teilhaben kann. Sie können heute alles von Zuhause aus erledigen und brauchen dank der sozialen Netzwerke nicht mehr aus dem Haus zu gehen um ein solches Geschäft zu betreiben. Sie sollten jedoch darauf achten, dass es sich beim Verkauf um Produkte handelt, welche Sie selber benutzen und kaufen würden, sonst macht es keinen Sinn und das Geschäftsmodell stirbt mit Ihnen. Denn wenn Sie nichts kaufen, kaufen Ihre Freunde auch nichts und niemand verdient daran.
Die besten Produkte sind Gegenstände des täglichen Lebens wie, Haushaltsartikel, Putz- und Waschmittel, Kosmetikartikel, Nahrungsmittel oder digitale Medien. Die Qualität und die Preise sollten sich die Waage halten, prüfen Sie also zuerst bevor Sie sich entscheiden.
Sie brauchen dafür keine besonderen Internetkenntnisse, da die meisten Anbieter Ihnen eine entsprechende Plattform bieten, welche von Ihnen keine tieferen Webkenntnisse abfordert.
Sie sollten Spass im Umgang mit Menschen haben, denn Sie müssen Ihre Freunde ermuntern und aufbauen, sie sollten nicht deren Arbeit tun. Von alleine tut sich hier auch nichts, Sie brauchen etwas Selbstdisziplin und etwas Zeit um sich der Sache regelmässig zu widmen. Wie eine Pflanze die regelmässig Wasser braucht, braucht dieses System Ihre Zeit und Ihre Aufmerksamkeit.
Alles andere hängt von Ihrem Einsatz ab und Ihren Zielen.
Im folgenden sind einige Empfehlungen und ich hoffe es ist etwas für Ihren Geschmack dabei.
Dieser Anbieter deckt alle Lebensbereiche ab, von Mode, Reisen, Bücher, Haus und Garten etc. Sehr zu empfehlen.